Pressekonferenz und öffentliche Konferenz zu Erasmus+

10.8.2026

Save the Date! Am Donnerstag, den 3. September erwarten dich spannende Diskussionen in einer Pressekonferenz und danach in einer öffentlichen Konferenz rund um Erasmus+!


Konferenz: „Auf dem Weg ins Jahr 2027: Eine Teilnahme am Erasmus+-Programm wird dringend notwendig“

  • Pressekonferenz Erasmus+: Donnerstag, 3. September, 15:30 Uhr,
    Bibliothek Münstergasse (Aquarium, 1. Stock), Bern
  • Öffentliche Konferenz: Donnerstag, 3. September, ab 17 Uhr
    Bibliothek Münstergasse (Veranstaltungssaal), Bern

 

Die Pressekonferenz beginnt um 15:30 Uhr mit Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen wie Jugendförderung, Weiterbildung, Berufsbildung, Hochschulbildung und Sport. Im Anschluss an die Pressekonferenz findet ab 17 Uhr im selben Gebäude eine grosse öffentliche Veranstaltung statt. Das vollständige Programm wird im Verlauf vom August bekannt gegeben.

Pressekonferenz Erasmus+

Auf dem Weg ins Jahr 2027: Was die Schweiz von einer Reassoziierung zu Erasmus+ Erasmus+-Programm gewinnen kann

Ob die Schweiz ab 2027 an Erasmus+ teilnehmen wird, entscheidet sich in den kommenden Monaten. Der Ständerat wird in der Herbstsession 2026 über die Finanzierung entscheiden, bevor im Dezember der Nationalrat darüber berät. Die WBK-S hat zwar im vergangenen Mai eine befürwortende Stellungnahme abgegeben, doch fiel ihr Beschluss nur mit knapper Mehrheit. Das ist insofern überraschend, weil Erasmus+ Teil des mit der EU ausgehandelten Gesamtpakets vom Abkommen ist.

Vor diesem entscheidenden Hintergrund freuen wir uns, Sie zu einer Pressekonferenz einzuladen, bei der wir Ihnen die politischen Ziele unseres Vereins sowie die noch weitgehend unbekannten Aspekte von Erasmus+ vorstellen möchten. Das Programm geht nämlich weit über den akademischen Austausch hinaus und bildet heute ein unersetzliches Kooperationsnetzwerk.

Europäische Austauschprogramme, Praktika und Zusammenarbeit ermöglichen es jungen und weniger jungen Menschen, berufliche, sprachliche, interkulturelle und soziale Kompetenzen zu erwerben, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Sie fördern zudem den Transfer bewährter Praxis und die internationale Vernetzung von Schulen, Hochschulen und Lehrbetrieben. Im Gegensatz dazu erlegt die derzeitige Schweizer Regelung den Institutionen zahlreiche Einschränkungen auf und deckt nur etwa ein Drittel der Erasmus+-Angebote ab, was insbesondere kleine Bildungseinrichtungen benachteiligt und den Zugang zu Mobilität und Kooperationen erheblich einschränkt.

Ein Zusammenschluss würde deutlich mehr Ressourcen mit sich bringen und den Zugang zu Netzwerken oder Instrumenten ermöglichen, die heute noch fehlen.

Öffentliche Konferenz Erasmus+

Erasmus+ wird noch immer allzu oft auf den Hochschulaustausch reduziert, obwohl das Programm ein unverzichtbares Kooperationsnetzwerk darstellt und auch die berufliche Bildung, die Schulbildung, Jugendförderung, Weiterbildung, Sport sowie Kultur und gesellschaftliches Engagement umfasst.

Um die damit verbundenen Herausforderungen und die Bedürfnisse der verschiedenen betroffenen Bereiche sichtbar zu machen, laden wir Sie herzlich zu einer gross angelegten Konferenz ein, an der Vertreter*innen zahlreicher betroffener Bereiche teilnehmen werden. Diese findet wenige Tage vor dem Beginn des Herbstsemesters im September statt, in der es um den Finanzierungsantrag für Erasmus+ gehen wird. Das vollständige Programm sowie das Anmeldeformular werden im August bekannt gegeben. Wir freuen uns darauf, Sie bei uns begrüssen zu dürfen.